Die Frühwerke des Yasujiro Ozu

Nicht immer werden wir auf Nischenkino unserem selbst auferlegten Bildungsauftrag in vollem Umfang gerecht. Das liegt natürlich zu aller erst an unseren limitierten personellen und zeitlichen Ressourcen. Ich möchte es anlässlich einer aktuellen Preisreduktion bei Amazon aber nicht lassen, diesen Hinweis zu platzieren. Das japanische Kino hat sehr viel zu bieten für Cineasten, ob für Kenner oder Neuentdecker. Es ist daher erfreulich, dass es immer mehr auch sehr alte Klassiker sehr einfach zu ergattern gibt, und man auf diese Art auch Frühwerke gefeierter Regisseure neu entdecken kann. Yasujiro Ozu ist so ein gefeiertert Regisseur, und wer sich auf die Reise begeben will, das Werk des Filmemachers zu entdecken, der hat seit fast zwei Jahren die Möglichkeit dazu, dies mit Hilfe einer erstklassigen DVD Box aus dem Hause Koch Media zu tun.

Die Yasujiro Ozu Edition ist Teil der Reihe „Masterpieces of Cinema Collection“ von Koch Media. 7 DVDs mit den Frühwerken des Meisters jeweils Japanisch mit Deutschen Untertiteln finden sich in dieser netten Box nebst umfangreichem Booklet. Es gibt von einigen der Filme Synchronfassungen (die auch im ARD Spätprogramm so wohl liefen), diese befinden sich allerdings nicht mit auf den Scheiben. Der Produktext dazu:

Yasujiro Ozu gilt als der vielleicht japanischste aller japanischen Regisseure. Vor allem mit seiner Erforschung der Widersprüche zwischen Tradition und Moderne und ihrer Auswirkungen auf die unterschiedlichen Generationen gilt Ozu als Großmeister seines Fachs. Die „Ozu Collection“ feiert die Regielegende mit all jenen Werken, die seinen Stil schon vor seiner berühmten „Tokio Story“ (1953) einzigartig wirken ließen. Und macht sie so erstmals in Deutschland verfügbar.

Angefangen mit seinen frühen Stummfilm-Meisterwerken „Der Wanderschauspieler“ (1934) und „Eine Herberge in Tokio“ (1935) über den gefeierten „The Only Son“ (1936) und „Es war einmal ein Vater“ (1942) bis hin zum komplex angelegten „Weizenherbst“ (1951): Die Ozu Collection liefert mit insgesamt sieben frühen Meisterwerken der Regielegende einen umfassenden Überblick zu dessen Schaffen. Eine absolut unverzichtbare Sammlung für jeden, der sich auch nur ein wenig für die Großmeister asiatischen Kinos interessiert.

Inhalt:
„Der Wanderschauspieler“ (1934)
„Eine Herberge in Tokio“ (1935)
„Der einzige Sohn“ (1936)
„Die Geschwister Toda“ (1941)
„Es war einmal ein Vater“ (1942)
„Weizenherbst“ (1951)
„Der Geschank grünen Tee auf Eis“ (1952)

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ozu

Wir hoffen in Zukunft auf Nischenkino die ein oder andere Filmkritik zu seinen Werken liefern zu können. Gerne heißen wir Gastartikel willkommen, wer sich also berufen fühlt einen Text einzuschicken, wir publizieren sehr gerne hierzu noch mehr!

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Sebastian

Gründer und Inhaber von Nischenkino. Gründer von Tarantino.info, Spaghetti-Western.net, GrindhouseDatabase.com, Robert-Rodriguez.info und FuriousCinema.com

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