Drug Connection / Lian huan pao / A Man from Holland

Philip, der kaltblütige und tödlich erfolgreiche Killer, kehrt aus der Unterwelt von Amsterdam zurück, um seine beiden Brüder zu treffen. Der eine ist Kommissar, der andere ein Schläger. Jeder weiß genau, was passiert, wenn sie sich treffen. Sie geraten alle in einen fürchterlichen Gangsterkrieg. Und in einer Drug-Connection zählt ein Leben keinen Pfifferling. (Gloria Video)

Philip Ko, der regelmäßig den Bösewicht im fernöstlichen Kino gab, spielt in dieser typisch verwirrenden IFD-Affäre die Hauptrolle als Killer, dessen Bruder zufällig ein Polizist ist (ja, Komplikationen sind hier sehr angesagt!). Natürlich ist in einem IFD-Flick mit Ko eine Sache sofort garantiert: eine ruppig unsanfte Sexszene! Was zum Teufel ist das mit Ko und solchen Sequenzen in diesen Filmen? Das Publikum bekommt währenddessen nicht gerade die Möglichkeit, über solche Fragen nachzudenken, da sich die angeblich vertraglich erforderliche Szene innerhalb der ersten Minute des Films abspielt!

Der Rest des Films ist als ein ausgesprochen verwirrendes Durcheinander zu beschreiben (wie man es von Joseph Lais berüchtigter Produktionsfirma erwartet), in dem Ko angeheuert wurde, um drei Ziele auszuschalten, darunter John Ladalski (der eine etwas unheimliche Vorliebe für Körperbemalung und Fotografie mit unglücklichen Mädchen zu haben scheint). Obwohl sich dieser Plot bereits als einfach genug herausstellen würde, werden die Dinge selbstverständlich noch verkompliziert, indem eine andere Geschichte über Drogenhandel und Mord zweier rivalisierender Verbrechersyndikate integriert wird.

Um fair zu sein, macht einer dieser Filme überhaupt nur ein Fünkchen Sinn? Natürlich nicht! Und genau deshalb machen sie so verdammt viel Spaß! In diesem Sinne sollte man sich einfach nur zurücklehnen und das wahnsinnige Spektakel genießen. Die Highlights von Drug Connection? OK, haltet Euch fest, denn man bekommt eine bemerkenswerte Kombination aus vaginalem Drogenschmuggel, einer Duschkopf Verbrühung (!), Folter durch Babyschildkröten (!!), einem Transvestiten-Attentäter (!!!) und einem Hund, der an Frauenhintern schnüffelt (!!!!) geboten. Ja, hier ist jede Zutat zu finden, die man sich in einem Film nur wünschen kann … ähm … na ja … vielleicht.

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  • Seitenverhältnis : 16:9 – 1.77:1, 16:9 – 1.78:1
  • Alterseinstufung : Nicht geprüft
  • Regisseur : Kong Yeung, Patrick
  • Laufzeit : 1 Stunde und 28 Minuten
  • Darsteller : Ko, Philip, Lui, Ray, Chan Wai-Man, Michael, Leung, Callan, Ko, Philip
  • Untertitel: : Deutsch, Englisch
  • Sprache, : Deutsch (Dolby Digital 2.0), Mandarin (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 2.0), Kantonesisch (Dolby Digital 2.0)
  • Studio : T.V.P. – The Vengeance Pack

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Bluntwolf

Bluntwolf ist ein Cineast aus der goldenen Mitte Deutschlands. Sein Spezialgebiet ist das italienische Kino der 60er bis 80er Jahre, insbesondere Italowestern, Giallo und Polizio. Er ist der Chefredakteur von Nischenkino und gehört dem Redaktionsteam der Spaghetti-Western Database an.

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