The Lookalike

Es geschieht sehr oft, dass Filme aus berechtigten oder unbrechtigten Gründen eher untergehen, oder spät veröffentlicht werden, oder einfach nur auf den Heimkino-Kanälen landen. The Lookalike ist mit Sicherheit kein potentieller Kassenschlager für die Kinos, so viel vorweg, nun gibt es den Film auf BluRay und & Co. Einige Schauspieler mit Wiedererkennungswert, eine interssante Geschichte und was steckt dahinter?

The Lookalike

The Lookalike handelt von der Verstrickung der jungen Lacey (Gillian Jacobs) in einem konfusen Drogenschäft: durch ein Missgeschick stirbt die Prostituierte Sadie, die dem alten Drogenboss Spinks (John Savage) versprochen war. Die verantwortlichen Gangster um den Clubchef Bobby (John Corbett) suchen nun händeringend nach einer Lösung. Kurzerhand schreibe sie 300 tausend Dollar Belohnung aus für ein Double. Sie gehen davon aus dass der Alte den Unterschied nicht merkt. Joe (Jerry O’Connell) und sein nichtsnutziger Bruder Holt (Justin Long) sind über Bobby an dem Drogenschäft verstrickt und sehen den Ausweg. Als ihnen Lacey begegnet, die Sadie total ähnlich sieht, scheint das Perfekt. Ganz einfach wird es aber nicht werden….

The Lookalike

Der Film des Newcomers Richard Gray bringt einige interessante Schauspieler zusammen auf die Leinwand. Da wäre der von The Deer Hunter bekannte John Savage. John Corbett kennt man eher aus Sex and the City. Jerry O’Connell hatte sogar mal seine eigene Sci-Fi Serie Sliders, kennt Die noch jemand? Justin Long ist ja ohnehin viel zu präsent überall. Und dann wäre da noch Gillian Jacobs aus Community. Insgesamt eine interessante Mixtur, zu der auch noch Gina Gershon als Undercover Cop hinzu stößt. So richtig zum glänzen kommt leider niemand, da der Film nicht wirklich arg viel Entfaltungsspielraum für die Schauspieler lässt. Es ist auch nicht so recht klar, wer die Hauptrolle inne hat.

The Lookalike

Die Story von The Lookalike kann sich aber sehen lassen, ist halbwegs originell und hat am Ende auch den einen oder anderen Dreher parat. Richtig viel spannung kommt leider nicht auf, und so dämmert der Film leider ein wenig auf B-Movie Niveau vor sich hin, was ihn aber nicht weniger interessant macht. So lasse ich den Film als anspruchsvolle Abendunterhaltung definitiv durchgehen, was durch die sehr gelungene BluRay umso besser gelingt.

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Die BluRay Disc wurde freundlicherweise von KSM zur Verfügung gestellt.

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Sebastian

Gründer und Inhaber von Nischenkino. Gründer von Tarantino.info, Spaghetti-Western.net, GrindhouseDatabase.com, Robert-Rodriguez.info, TripleFeatureFoundation.org und FuriousCinema.com

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