Lost After Dark

Lost After Dark

LOST AFTER DARK folgt einer Gruppe Teenager, die sich von einer Schulfeier davonschleichen, um in der Waldhütte eines Freundes richtig zu feiern. Auf dem Weg haben sie allerdings eine Autopanne und stranden so bei einem verlassenen Bauernhof. Nach dem brutalen Mord an einem der Freunde, wird die Suche nach Hilfe zum Kampf ums nackte Überleben. Auf der Flucht vor einem Kannibalen, beginnt eine Nacht voll mit Blut und Schmerz! (Mad Dimension)

Lost After Dark

Irgendwann in den frühen 1980ern: Eine Gruppe von Teenagern möchte in Ruhe einen draufmachen. Als Lokalität wählt man die Waldhütte eines Jägers, auf deren Schlüssel eines der Mädchen Zugriff hat. Als Transportmittel dient der Schulbus, den man kurzerhand in einer kühnen Transaktion unter der Nase des Dekans entwendet. Doch auf halber Strecke geht der Sprit zur Neige, und die Kids müssen Obdach suchen auf einer nur scheinbar verlassenen Farm. Dort treibt, was keiner ahnt, ein alteingesessener Kannibalenclan sein Unwesen.

Lost After Dark

LOST AFTER DARK sollte für Fans von Slasher-Filmen interessant sein, insbesondere für diejenigen, die ihre Jugend während der goldenen Ära des Genres, den 80er Jahren, verbracht haben. LOST AFTER DARK bringt all die guten Erinnerungen (bis zu einem gewissen Grad) zurück, die uns die Slasher der 80er gegeben haben: Das Aussehen, das Gefühl, die Musik, die Morde und das Blut sowie die stereotypen Protagonisten. Die Regie von Ian Kessner ist wirklich gelungen und das Schauspiel geht auch in Ordnung, wobei die DarstellerInnen jederzeit in der Lage sind ihren Charakteren Leben einzuhauchen. Vor allem Robert Patrick als halsstarriger Schuldirektor (ein Vietnam-Veteran zäh wie Leder), der keine Angst hat erneut in den Kampf zu ziehen, weiß zu überzeugen, obwohl seine Rolle vollkommen over-the-top angelegt ist. Das Beste ist allerdings, dass der Film nicht knausert, wenn es zu den blutigen Leckereien kommt, während eine Vielzahl von herrlich grausamen Todesfällen präsentiert wird. Doch allzu viel gore darf nicht erwartet werden.

Lost After Dark

Was den Streifen davon abhält ein „Klassiker“ zu sein ist, dass er an einigen Stellen irgendwie auseinanderfällt und man sich nicht des Gefühls erwehren kann es würde irgendetwas fehlen. Eine wirklich bedrohliche Atmosphäre der Angst oder Anspannung stellt sich selten ein, da Lost After Dark zumeist zu vorhersehbar ist, abgesehen vom ersten Mord, der einen total überrascht. Danach wird das Tempo jedoch arg gedrosselt, weswegen dieser Retro-Slasher in Teilen ziemlich vor sich hin kriecht. Schon alleine die Tatsache, dass die Teenager das Haus und die Gegend eigentlich zu jeder Zeit verlassen könnten aber dennoch dort bleiben, wirkt stark unrealistisch. Wenn sie irgendwie auf dem Gelände gefangen oder eingeschlossen wären, hätte das die Spannung schon ein bisschen ankurbeln können.
Alles in Allem stellt Lost After Dark trotzdem einen recht anständigen Reminiszenz-Retro-Slasher dar, dem zwar ein wenig Feinabstimmung fehlt, man sich aber getrost mal ansehen kann.

Lost After Dark

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Lost After Dark BluRay

  • Darsteller: Robert Patrick, Alexander Calvert, Jesse Camacho, Mark Wieb
  • Regisseur(e): Ian Kessner
  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch (DTS-HD 5.1), Englisch (DTS-HD 5.1)
  • Region: Region B/2
  • Bildseitenformat: 16:9 – 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 18 Jahren
  • Studio: Mad Dimension (AL!VE)
  • Produktionsjahr: 2014
  • Spieldauer: 88 Minuten

Lost after dark

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Diese BluRay sowie das Bildmaterial wurde uns freundlicherweise von Mad Dimension zur Verfügung gestellt.

Bluntwolf

Bluntwolf ist ein Filmliebhaber aus der goldenen Mitte Deutschlands. Sein Spezialgebiet ist das italienische Kino der 60er bis 80er Jahre, insbesondere Italowestern, Giallo und Polizio. Er ist der Chefredakteur von Nischenkino und gehört dem Redaktionsteam der Spaghetti-Western Database an.

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