Non – Stop

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Bill Mark (Liam Neeson), langgedienter U.S. Federal Air Marschal, ist seinen Job über den Wolken leid. Doch der heutige Transatlantikflug wird für den Sicherheitsbeamten alles andere als routiniert: Kurz nach dem Start erreichen Marks Textnachrichten von einem Fremden. Solange nicht 150 Mio $ auf ein geheimes Konto geflossen sind, droht der unbekannte Absender alle 20 Minuten einen Passagier zu töten. Als sich herausstellt, dass das Konto auf Marks‘ Namen läuft und an Bord eine Bombe auftaucht, gerät die Situation außer Kontrolle. Plötzlich steht Marks selbst unter Verdacht das Flugzeug zu entführen. Ihm bleiben nur wenige Stunden, um die Katastrophe abzuwenden und das Leben der 200 Passagiere zu retten.

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Was wie eine „Mitte der 90er direkt-auf-Video“ Geschichte beginnt – jeweils ein Passagier wird alle 20 Minuten sterben, es sei denn Air Marshall Bill Marks (Neeson) kann es arrangieren 150 Millionen US-Dollar auf das Konto des Erpressers zu überweisen – wird bald zu einem teilweise unglaubwürdigen aber dennoch spannenden Flugzeug-Thriller. Liam Neeson’s Darstellung des versoffenen, trauernden Marks hebt den Film über das Gewöhnliche: Es gibt Momente, in denen der Zuschauer das Misstrauen der Passagiere gegenüber dem Mann in ihrer Mitte, der immer verrückter zu werden scheint, teilen kann.

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Legene Charakterdarsteller wie Linus Roache und Scoot McNairy bieten anständige Unterstützung für Neeson, auch wenn die Oscar-Preisträgerin Lupita Nyong’o als Stewardess verschwendet wird. Und gibt es einen Grund für Julianne Moore in diesem Film zu sein? Nun, es gibt immer einen Grund für Julianne Moore auf dem Bildschirm zu sein aber ihr Charakter stellt nicht wirklich mehr als eine zusätzliche Verdächtige und eine Entschuldigung für einige quälend kitschig und wenig überzeugende Flirts mit Marks dar. Ich denke, man könnte argumentieren, dass sie dem Film „Herz“ verleiht allerdings ist dies ist ein Film, der am meisten Spaß macht, wenn er herzlos ist.

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Der Dialog ist lausig; der Look ist Werbe-Clip glitzernd; das CGI ist schlecht; die schauspielerischen Leistungen sind enorm variabel; die Aktion ist kurz und chaotisch und die Handlung ist absurd (vor allem das letzte Drittel). Alles in allem, ist dies wie Collet-Serra und Neesons früherer Ausflug, der Frantic-esque Unknown, ein effizienter und angenehmer Thriller, der nie als Klassiker gelobt werden wird und nie wirklich versucht, einen Sinn zu ergeben, seinen Star aber als den Go-to guy für solide, raue Aktion der alten Schule etabliert.

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  • Format: Widescreen
  • Sprache: Deutsch (DTS-HD 5.1), Englisch (DTS-HD 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region B/2
  • Bildseitenformat: 16:9 – 2.40:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 24. Juli 2014
  • Produktionsjahr: 2014
  • Spieldauer: 106 Minuten

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Diese BluRay wurde uns freundlicherweise von StudioCanal zur Verfügung gestellt.

Bluntwolf

Bluntwolf ist ein Cineast aus der goldenen Mitte Deutschlands. Sein Spezialgebiet ist das italienische Kino der 60er bis 80er Jahre, insbesondere Italowestern, Giallo und Polizio. Er ist der Chefredakteur von Nischenkino und gehört dem Redaktionsteam der Spaghetti-Western Database an.

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