The Second Coming – Die Wiederkehr

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Eigentlich sollte es Lucy gar nicht geben – ihre Mutter wollte sie abtreiben und wäre bei dem Versuch fast gestorben. 14 Jahre später lebt die Familie ein harmonisches, fast perfektes Leben in einer Vorstadtsiedlung. Doch Lucys Leben ändert sich, als sie ein leuchtendes Gefäß im Garten findet. Sie wird plötzlich von schockierenden Visionen heimgesucht und ihr immer bizarreres Verhalten steigert sich schließlich in bestialische Gräueltaten. Ihre Eltern glauben, dass ein Dämon von ihr Besitz ergriffen hat und die Familie brutal vernichten will. Sie rufen eine Exorzistin zur Hilfe, die den Kampf gegen die bösartige Macht aufnehmen soll…

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Nach dem großen Erfolg von IP MAN – THE FINAL FIGHT kehrt Regisseur Herman Yau zu dem Genre zurück, das ihm in den 90er Jahren weltweiten Ruhm eingebracht hat: Horror – vermischt mit drastischen Splatterszenen. THE SECOND COMING kommt heraus, wenn man THE SIXTH SENSE mit THE UNTOLD STORY kreuzt. (Pandastorm Pictures)

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„Drastische“ Splatterszenen gibt es bei The Second Coming schon zwei oder drei zu sehen, jedenfalls mehr als im gewöhnlichen asiatischen Horror-Film. So drastisch fällt der Splatter dann doch nicht aus, erscheint aber irgendwie ekelhaft, krank und abartig … und das nicht auf sonderlich ansprechende Art und Weise. Der Film selbst ist die ultimativ vorhersehbarste Produktion, die ich seit Langem gesehen habe. Nichts geschieht aus heiterem Himmel, nichts überrascht, alles ist vorhersehbar, weil es alles schon mal in irgendeiner Form gegeben hat. Der Plot ist also mies, allerdings habe ich auch schon viel schlechtere Geschichten über mich ergehen lassen. Vom technischen Standpunkt, der Inszenierung und den Schauspielern/Innen her gibt es nichts zu meckern … wenn der Film doch bloß nicht so langweilig wäre. Eine Gruselatmosphäre kann hier nur für Genre-Einsteiger entstehen und selbst die wenigen „Jump-Scares“, die ich sowieso nicht sonderlich schätze, können wenig bis gar nicht begeistern.

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Schon vor zehn Jahren wäre der Plot als überholt angesehen worden und nur absoluten Liebhabern des asiatischen Horror-Kinos kann The Second Coming empfohlen werden. Sucht man nach einer weitaus ansprechenderen Arbeit des Regisseurs, so sollte man sich an Quin Yan aka Nightmare halten, da hier eine intelligente Geschichte erzählt wird, die nicht vorhersehbar und bis zum Ende spannend ist. Beim vorliegenden Film wartet man einfach nur auf den Schluß. Wer jedoch auf Horror a la Asien steht, könnte eventuell mal einen Blick riskieren.

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  • Darsteller: Maggie Siu Mei-Kei, Kenny Wong Tak-Bun, Joey Leong, Don Li Yat-Long
  • Regisseur(e): Herman Yau, Ng Tin Chi
  • Format: PAL, Widescreen
  • Sprache: Kantonesisch (DTS-HD 5.1), Deutsch (DTS-HD 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Niederländisch
  • Region: Region B/2
  • Bildseitenformat: 16:9 – 2.35:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 18 Jahren
  • Studio: Ascot Elite Home Entertainment
  • Erscheinungstermin: 27. Januar 2015
  • Produktionsjahr: 2013
  • Spieldauer: 87 Minuten

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Diese BluRay sowie das Bildmaterial wurde uns freundlicherweise von Pandastorm Pictures zur Verfügung gestellt.

Bluntwolf

Bluntwolf ist ein Cineast aus der goldenen Mitte Deutschlands. Sein Spezialgebiet ist das italienische Kino der 60er bis 80er Jahre, insbesondere Italowestern, Giallo und Polizio. Er ist der Chefredakteur von Nischenkino und gehört dem Redaktionsteam der Spaghetti-Western Database an.

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