The Transporter – Refueled

The Transporter - Refueled

Knallhart, zuverlässig und immer pünktlich: in der kriminellen Unterwelt von Frankreich ist Frank Martin (Ed Skrein) nur als der „Transporter“ bekannt – der beste Fahrer, den man für Geld kaufen kann. Wenn der Preis stimmt, bringt Frank alles an seinen Bestimmungsort, lässiger Kommentar inklusive. Dabei arbeitet er streng nach drei ganz einfachen Regeln: keine Namen, keine Fragen und keine Nachverhandlungen. Doch dann begegnet er der so geheimnisvollen wie verführerischen Anna (Loan Chabanol). Die Anführerin einer Söldnertruppe macht auf ihrer persönlichen Mission, eine Bande russischer Menschenhändler auszuschalten, vor nichts halt. Und weil sie weiß, dass Frank der beste Mann für diesen Job ist, versucht sie, ihn mit einer sehr überzeugenden Methode zu einer Zusammenarbeit zu bewegen. (Universum Film)

The Transporter - Refueled

The Transporter Refueled ist der zweite abendfüllende Audi-Werbefilm, den man dieses Jahr auf das Publikum losgelassen hat. Der erste war Hit-Man: Agent 47 … und der ist auch nicht gut. Unnötig zu sagen, dass die Automobilauswahl keinen Einfluss auf die Qualität dieser Werb … , ähm, „Action-Filme“ hat. Die Probleme sind dabei die uninteressanten Charaktere und absurden Drehbücher, die nur die Apathie des Publikums fördern; und im Falle von The Transporter Refueled, werden diese Mängel noch durch die nicht erfüllten Erwartungen an ein Franchise ergänzt, das besser erstmal einige Dekaden Pause gebraucht hätte, bevor man versucht es mit einem Schauspieler wiederzubeleben, der nicht einmal im entferntesten Sinne an Jason Stathams Niveau, Charisma, oder „badassery“ heranreicht. Sicher, manche werden behaupten The Transporter Refueled sei sehr viel weniger ein Neustart des Franchise, als eine Fortsetzung der mittelmäßigen TV-Serie Transporter: The Series; doch es kann hiermit versichert werden, dass auch diese Erklärung den Film nicht retten kann. Es gibt einfach keinerlei Rechtfertigung für einen The Transporter Film ohne Statham. Der Streifen fühlt sich praktisch wie jeder Euro-Aktion-B-Film produziert von Luc Besson an, mit praktisch austauschbaren Plots und Charakteren. Es gibt zwar ein paar Ausnahmen aber die meisten dieser Filme haben die gleichen Zutaten, das gleiche Rezept und sie sind ziemlich langweilig.

The Transporter - Refueled

Schon alleine das Drehbuch von The Transporter Refueled weist etliche Defizite auf: Die Vorgehensweise der Prostituierten wirkt viel zu kompliziert, während sich Frank Martins Aktionen enorm überflüssig und schwach anfühlen, etwas, das wir NIE in einem „Helden“ des Action-Films erkennen möchten. Ein Beispiel: Um ein Narkosegas aus einem Krankenhaus zu stehlen, verkleidet sich Martin als Arzt; alsbald er findet, was er gesucht hatte, entledigt er sich des weißen Mantels und verlässt das Gebäude … MIT dem Gas-Tank in den Händen. Bedeutet das er brauchte die Verkleidung nur, um in das Krankenhaus zu gelangen, aber nicht um es MIT dem Tank verlassen zu können!??! Das Schlimmste ist, dass The Transporter Refueled voll von Momenten wie diesem ist. Tatsächlich beginnen die meisten der Kämpfe eher zufällig („Du kannst hier nicht parken!“ Pow! Piff! Paff ! Poff!) und nicht, weil die Geschichte es verlangt. Mit dieser erbärmlichen „Wiedergeburt“, die schon von vornherein nicht nur wegen Stathams Abwesenheit versagt, sondern weitgehend auch aus Inszenierunsgründen, wird der „Ruhm“ des Transporter Franchises doch arg beschmutzt.

The Transporter - Refueled

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The Transporter - Refueled BluRay

Darsteller: Ed Skrein, Ray Stevenson, Loan Chabanol, Radivoje Bukvic, Anatole Taubman
Regisseur(e): Camille Delamarre
Sprache: Deutsch (DTS-HD 5.1), Englisch (DTS-HD 5.1)
Untertitel: Deutsch
Bildseitenformat: 16:9 – 2.40:1
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Studio: Universum Film GmbH
Produktionsjahr: 2015
Spieldauer: 96 Minuten

The Transporter - Refueled

The Transporter - Refueled

The Transporter - Refueled

The Transporter - Refueled

Diese BluRay sowie das Bildmaterial wurde uns freundlicherweise von Universum Film zur Verfügung gestellt.

Bluntwolf

Bluntwolf ist ein Cineast aus der goldenen Mitte Deutschlands. Sein Spezialgebiet ist das italienische Kino der 60er bis 80er Jahre, insbesondere Italowestern, Giallo und Polizio. Er ist der Chefredakteur von Nischenkino und gehört dem Redaktionsteam der Spaghetti-Western Database an.

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