War Pigs

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September 1944: Captain Jack Wosick bekommt eine zweite Chance. Nachdem er durch einen Fehler bei einem Einsatz die meisten seiner Männer in den Tod geführt hat, soll er nun einen bunt zusammengewürfelten Haufen von Außenseitern, die „War Pigs“, weit hinter die deutschen Linien bringen. Colonel A.J. Redding, ein kampferfahrener WW1-Veteran, hat die Männer extra ausgewählt und ihnen den deutschen Nazi-Gegner Hans Picault aus der Fremdenlegion zur Seite gestellt. Wosick und seine Leute sollen herausfinden, ob die Nazis wirklich ihre neue Superkanone V3 in Stellung gebracht haben und ob sie einsatzbereit ist. Ein Himmelfahrtskommando! Doch die erste Hürde für Wosick und Picault ist bereits, aus den „War Pigs“ eine effektive Einsatztruppe zu machen … (Ascot Elite)

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Als „Wunderwaffen“ oder „Vergeltungswaffen“ – kurz V-Waffen – bezeichnete die Nazi-Propaganda eine Reihe von neuen Waffenentwicklungen, die entscheidende Vorteile gegenüber dem Feind bringen und den „Endsieg“ möglich machen sollten. Eine dieser Wunderwaffen war die V3. Diese Superkanone war so gewaltig, dass sie riesige Geschosse von ungeheurer Zerstörungskraft von der französischen Kanalküste aus bis London schießen konnte. Das war eine Reichweite von ca. 160 Kilometern. Die Waffe ist tatsächlich gebaut und erprobt worden. Versuchsanlagen wurden von den anglo-amerikanischen Truppen zerstört. Wahrscheinlich ist sie im 2. Weltkrieg aber niemals zum Einsatz gekommen.

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Das ist der reale Hintergrund für WAR PIGS, einen geradlinigen, wenig dramatischen Kriegsfilm, der nicht gerade spannende Unterhaltung bietet, sich aber eine möglichst authentische Nachzeichnung des Kriegsgeschehens im Jahr 1944 zur Aufgabe gemacht hat. Hier werden keine Superhelden gezeigt, sondern echte Männer voller Mut, aber auch Angst und sogar Galgenhumor, die im Gefecht zu tiefer Kameradschaft finden. Selbstverständlich erinnert der Film an Das Dreckige Dutzend ohne aber nur ansatzweise an die Qualität dieses Vorbildes heranzukommen. Die schauspielerischen Leistungen sind ok, wobei Mickey Rourke nur eine kleine Rolle innehat und aussieht, als wäre sein Gesicht nach einem schweren Unfall gerade mal so mit viel Mühe und Not zusammengeflickt worden (auf dem Bild oben ist er vergleichsweise noch gut getroffen). Dolph Lundgren spielt für seine Verhältnisse solide und macht seine Sache um Einiges besser als in Skin Trade, reißt dabei allerdings auch keine Bäume aus. Die Aktionsequenzen sind ziemlich spärlich gesät, jedoch ordentlich und mit authentischen Requisiten in Szene gesetzt worden. Zwischen diesen Set-Pieces herrscht allerdings zuweilen auch recht viel Leerlauf.

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  • Darsteller: Mickey Rourke, Dolph Lundgren, Luke Goss, Ryan Kelley
  • Regisseur(e): Ryan Little
  • Format: PAL, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (DTS-HD 5.1), Englisch (DTS-HD 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Bildseitenformat: 16:9 – 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Ascot Elite Home Entertainment
  • Spieldauer: 94 Minuten

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Diese BluRay sowie das Bildmaterial wurde uns freundlicherweise von Ascot Elite zur Verfügung gestellt.

Bluntwolf

Bluntwolf ist ein Cineast aus der goldenen Mitte Deutschlands. Sein Spezialgebiet ist das italienische Kino der 60er bis 80er Jahre, insbesondere Italowestern, Giallo und Polizio. Er ist der Chefredakteur von Nischenkino und gehört dem Redaktionsteam der Spaghetti-Western Database an.

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