Bunker aka The Hoarder

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Ella ist davon überzeugt, dass ihr Verlobter ein Geheimnis vor ihr in einem unterirdischen Bunker versteckt verbirgt. Auf der Suche nach Antworten gerät sie selbst in Gefahr und findet sich in dem verschlossenen Bunker wieder. Gefangen in einem Labyrinth von endlosen Korridoren entdeckt sie das schreckliche Geheimnis ihres Verlobten. Menschen wurden über Jahre hinweg gefangen gehalten und einige davon auch gefoltert. Um überleben zu können, schließt sie sich den Gefangenen an. Doch auch diese haben Geheimnisse vor ihr und wollen einfach nur der jahrelangen Tortur entfliehen. (Ascot Elite)

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The Hoarder ist eine Kombination aus Creep und Blood Shed, bewegt sich aber leider eher in Richtung des zweiten Films, denn Creep war für einen Horror-Streifen in Ordnung. In letzter Zeit waren kleine Horror-Produktionen mit niedrigem Budget meistens um Einiges gelungener, als jene mit größeren finanziellen Mitteln. Vielleicht, weil man hier kaum Erwartungen hat und am Ende oftmals genug beeindruckt wird. Der Plot von Bunker ist denkbar simpel gehalten und so verhält es sich auch mit den Kulissen. Doch diese wissen schon eine gewisse unheimliche Atmosphäre zu kreieren, sodass man sich alsbald selbst in den dunklen Kellern wähnt. Das wars dann aber auch schon weitgehend mit den positiven Aspekten, denn das neben der Stimmung Wichtigste bei einem Slasher- bzw. Horrorfilm sind die Morde. Diese sind hier beinahe Mangelware und wenn sie geschehen dann zumeist im Off oder nur wenig sichtbar, was wahrscheinlich dem Budget geschuldet sein wird aber dennoch enttäuschend ist. Es muss ja keine Schlachtplatte aufgefahren werden, ein bisschen mehr sollte man in diesem Genre jedoch erwarten können.

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Leider weiss auch die Schauspielerei kaum zu überzeugen, ist ziemlich amateurhaft und dabei entweder völlig over-the-top oder einfach nur ohne jegliche Seele, wie auch immer. Der Dialog ist ein weiteres Minus, hier wurde eher lausige Arbeit geleistet. Insgesamt ist The Hoarder allerdings kein Totalausfall, da glücklicherweise trotz aller Defizite eine gewisse Spannung aufgebaut wird, der Film (obwohl eine sehr dünne) eine bessere Handlung vorzuweisen hat als die meisten seiner Art und eigentlich nie richtig langweilig wird.

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Bunker

 

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Diese BluRay sowie das Bildmaterial wurde uns freundlicherweise von Ascot Elite zur Verfügung gestellt.

Bluntwolf

Bluntwolf ist ein Cineast aus der goldenen Mitte Deutschlands. Sein Spezialgebiet ist das italienische Kino der 60er bis 80er Jahre, insbesondere Italowestern, Giallo und Polizio. Er ist der Chefredakteur von Nischenkino und gehört dem Redaktionsteam der Spaghetti-Western Database an.

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