The Darkness

Ab und an hat es schon seinen Grund, wenn ein Film, trotz prominenter Besetzung, nicht ins Kino kommt. Greg McLean (Wolf Creek 1 + 2) spielt hier zu sehr auf Nummer sicher und präsentiert lediglich die x-te Variante von Poltergeist. Und das ist so wenig originell wie schon der belanglose Titel des Films.

Familie Taylor macht einen Ausflug in die Gegend rund um den Grand Canyon. Dabei stürzt der autistische Sohn Michael in eine Höhle, findet dort fünf Steine mit Runen-ähnlichen Symbolen und nimmt diese mit. Wieder zu Hause beginnt schon bald eine Reihe von Merkwürdigkeiten für Zwietracht in der Familie zu sorgen. Michael beginnt, mit einer imaginären Freundin namens Jenny zu reden, es riecht verbrannt im Haus, überall tauchen schwarze Handabdrücke auf und der Hund des Nachbarn reagiert zunehmend feindselig auf die ganze Familie. Die Steine, die Michael gefunden hat, entpuppen sich als Hilfsmittel der Anasazi-Indianer, mit denen Geister und Dämonen beschworen und gebannt wurden. Und diese Wesen haben nun die Möglichkeit, das Leben der Taylors auf den Kopf zu stellen.

Tja, mal wieder eine Blumhouse-Malen-nach-Zahlen-Produktion. Mit Kevin Bacon (Cop Car) und Radha Mitchell schauspielerisch gut besetzt und Greg McLean ist an sich ja auch Genre-erfahren. Das hilft aber alles nichts, wenn die Handlung so altbacken und zahm (PG-13) daherkommt. Selbst die ältere Klischee-Exorzistin samt Tochter wird im letzten Drittel noch aufgefahren, um das Haus zu „reinigen“. Und ansonsten wird eben das übliche Geisterbahn-Szenario routiniert, aber uninspiriert abgespult. Hätte man wenigstens das alternative Ende verwendet, das sich im Zusatzmaterial befindet, hätte The Darkness sogar noch einen Punkt gutgemacht.

Zum einmaligen Gebrauch kann man den Film sicher anschauen, aber das war es dann auch schon. 5/10

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Andrew Woo

"You don't butt in line! You don't sell drugs! You don't molest little children! You don't profit off the misery of others! The rules were set a long time ago! They don't change!"

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