Die Verfluchten (House of Usher)

Die Verfluchten

The Fall of the House of Usher ist ein Gruselfilm von 1960 mit Vincent Price, Mark Damon und Myrna Fahey in den Hauptrollen. Regie führte Roger Corman.

Der junge Philip Winthrop (Mark Damon) kommt am Anwesen der Usher-Dynastie an, wo der alte Roderick (Vincent Price) und seine Schwester Madeleine (Myrna Fahey) zusammen mit dem Butler Bristol (Harry Ellerbe) unter dem Fluch ihrer Vorfahren leben. Als sie in Boston war, hatten Philip und sie sich verlobt, jetzt will er sie mitnehmen. Doch sie scheint krank, und Roderick will dass Philip verschwindet, denn die Dynastie sei verflucht, und wenn er nicht verschwinde würden schlimme Dinge passieren. Er glaubt ihm nicht, doch wird bald herausfinden dass es keine Hirngespinste sind, die Roderick ihm auftischt…

Die Verfluchten

Nun, wo Corman drauf steht ist auch Corman drin, und so bekommt man auch hier eine gut verpackte, kreative und erfindungsreiche Darbietung eines (harmlosen) 60er Jahre Gruselfilms. Leider ist der wirklich nicht gruselig, aber er ist ein „slow burn“ und er ist creepy. Die Atmosphäre könnte gut einem Mario Bava Film entliehen sein und bleibt bis zum Ende passend und seltsam, ganz passend zum Ausgangsmaterial.

Die Verfluchten

Die Musik von Les Baxter untermalt den ganzen Zirkus ziemlich gut, in dem Price und Damon sich ein sehr gutes schauspielerisches Duett liefern, bei dem man als Zuscher zunächst gar nicht so recht weiß wie man die jeweiligen Protagonisten einordnen soll, doch wenn sich der Schleier dann langsam lichtet, ist es eine helle Freude diesem Wahnsinn zuzusehen, auch wenn es herrlich altbacken wirkt. Kurzum, ein kurzweiliger, gut gemachter, aber etwas angestaubter Grusler aus den frühen Roger Corman Jahren, den man schon gesehen haben sollte.

Die Verfluchten

Die Bildqualität der BluRay ist überwiegend sehr gut, der Look schwankt aber. So gibt es viele Aufnahmen die diesen typischen Aushangfoto-Look haben, einige sehen aber auch gestochen scharf aus, ohne dass man zu viel Kantenglättung oder Rauschfilter eingesetzt hätte. Der Ton ist ebenfalls völlig OK, neben dem Originalton kann man auch den deutschen Synchronton wählen. Untertitel gibt es ebenfalls Ein halbstündiges Interview-Featured über und mit Mark Damon, von Explosive Media und Mike Siegel, sowie der Trailer und Bildergalerien machen die soliden Extras aus. Die Erstauflage kommt noch im Pappschuber.

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Die BluRay wurde uns für diese Rezension zur Verfügung gestellt.

Sebastian

Gründer und Inhaber von Nischenkino. Gründer von Tarantino.info, Spaghetti-Western.net, GrindhouseDatabase.com, Robert-Rodriguez.info und FuriousCinema.com

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